Im Projekt KI Absicherung arbeitet ein Team von Experten der KI-Algorithmik, der 3D-Visualisierung und Animation sowie der funktionalen Sicherheit daran, beispielhaft eine stringente und nachweisbare Argumentationskette aufzubauen, mit der sich KI-basierte Funktionsmodule (KI-Module) für das hochautomatisierte Fahren prinzipiell absichern und freigeben lassen.

Am Beispiel einer KI-basierten Funktion zur Fußgängererkennung werden Methoden, Maßnahmen und Metriken entwickelt, die messbare Leistungs- und Sicherheitsmaße liefern, die dazu geeignet sind, die Argumentationskette zur generellen Absicherung zu stützen. In Kommunikation mit Standardisierungsgremien und Zertifizierungsstellen soll mit Hilfe der im Projekt gewonnenen Erkenntnisse ein Industriekonsens bezüglich einer KI-Teststrategie aufgebaut werden.

Das Konsortium wird eine Prozesskette mit offenen standardisierten Schnittstellen zur skalierbaren und systematischen Generierung von qualitativ hochwertigen synthetischen Daten entwickeln und damit reproduzierbare Trainings- und Testdatensätze für die Algorithmen erzeugen.

Am konkreten Use Case der KI-basierten Perzeption von Fußgängern werden konsensfähige Vorgehensweisen zu den folgenden Schwerpunkten erarbeitet und damit zur vorwettbewerblichen Vernetzung der verschiedenen Experten beigetragen:

  • Entwicklung und Kombination von Methoden und Maßnahmen zur Bestimmung und Reduktion systematischer Unzulänglichkeiten der KI-Module.
  • Systematischer Aufbau einer Argumentationskette und Testmethodik zum Nachweis der hinreichenden Mitigation von systematischen Unzulänglichkeiten eines KI-Moduls.
  • Auswahl und Weiterentwicklung von KI-Algorithmen für die Fußgängerdetektion hinsichtlich ihrer Absicherbarkeit.
  • Synthetische Erstellung von Trainings- und Testdatensätzen zur Analyse und Bewertung von systematischen Unzulänglichkeiten KI-basierter Verfahren.

KI Absicherung ist Teil der KI-Projektfamilie in der VDA Leitinitiative autonomes und vernetztes Fahren.

Projektbudget: € 41 Millionen

Förderbudget: € 19,2 Millionen

Projektlaufzeit: 01.07.2019 – 30.06.2022

Projektleitung: Volkswagen AG

Partner: AID Autonomous Intelligent Driving GmbH, Automotive Safety Technologies GmbH, AUDI AG, Bergische Universität Wuppertal, BMW AG, Continental Automotive GmbH, DFKI, DLR, Fraunhofer IAIS, FZI Forschungszentrum Informatik, Hella Aglaia Mobile Vision GmbH, Intel Deutschland GmbH, Mackevision Medien Design GmbH, Merantix AG, Luxoft GmbH, Opel Automobile GmbH, umlaut systems GmbH, QualityMinds GmbH, Robert Bosch GmbH, TU München, Universität Heidelberg, Valeo Schalter und Sensoren GmbH, Visteon Electronics Germany GmbH, ZF Friedrichshafen AG

Externe Technologiepartner: BIT Technology Solutions GmbH, neurocat GmbH, understand ai GmbH

Fördermittelgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektkoordinator

Dr. Stephan Scholz
VOLKSWAGEN AG - Group I Autonomous Driving
Brieffach 011/1799/1
D-38436 Wolfsburg
ki-absicherung-konsortialfuehrung@eict.de

Stellv. Konsortialleiter und Wissenschaftlicher Koordinator:

PD Dr. Michael Mock
Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse und Informationssysteme (IAIS)
Knowledge Discovery
53754 Sankt Augustin
ki-absicherung-konsortialfuehrung@eict.de

Projektmanagement

European Center for Information and Communication Technologies – EICT GmbH
EUREF Campus Haus 13
Torgauer Straße 12-15
10829 Berlin
ki-absicherung-projektmanagement@eict.de

Technisches und administratives Projektmanagement

Henrike Inhülsen
Tel.: 030 3670235-132

Dr. Niko Papamichail
Tel.: 030 3670235-139

Kommunikationsmanagement

Christian Mönke
Tel.: 030 3670235-127

Wir bereiten derzeit eine ausführliche Webseite vor, die zukünftig unter dieser Adresse erreichbar sein wird.

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